Die Menschen

Menschen die es geschafft haben in ihrem Alltag nicht nur mit ihrer Behinderung oder chronischen Erkrankung umzugehen, sondern zusätzlich auch noch die Herausforderungen die mit einer psychischen Erkrankung einhergehen zu meistern, sind für uns starke Persönlichkeiten.

Für den Film wurden nicht nur unsere vier Protagonisten interviewt sondern wir haben eine Vielzahl an jungen Menschen getroffen, die uns ihre persönlichen Geschichten erzählt haben und wie Selbsthilfe ihnen bei der Bewältigung Ihrer Probleme hilft oder geholfen hat. Diese „starken Persönlichkeiten“ lernen Sie auf dieser Seite kennen.

Die Menschen

Menschen die es geschafft haben in ihrem Alltag nicht nur mit ihrer Behinderung oder chronischen Erkrankung umzugehen, sondern zusätzlich auch noch die Herausforderungen die mit einer psychischen Erkrankung einhergehen zu meistern, sind für uns starke Persönlichkeiten.

Für den Film wurden nicht nur unsere vier Protagonisten interviewt sondern wir haben eine Vielzahl an jungen Menschen getroffen, die uns ihre persönlichen Geschichten erzählt haben und wie Selbsthilfe ihnen bei der Bewältigung Ihrer Probleme hilft oder geholfen hat. Diese „starken Persönlichkeiten“ lernen Sie auf dieser Seite kennen.

Chris (22) lebt mit der
Muskelkrankheit HMSN.

Durch seine Krankheit konnte Chris irgendwann nicht mehr am Sport teilnehmen, den er so liebt. Mit dem Fehlen des Sportes verlor er auch den Anschluss an seine Freunde.

Über die Jahre schlich sich so bei Chris eine psychische Erkrankung ein, die sogar mit 17 Jahren eine vorübergehende Auszeit von der Schule nötig machte. Doch Chris kämpfte sich mit aller Kraft in das Leben zurück und findet seine Art der Selbsthilfe in ehrenamtlicher Arbeit, die er aktuell auch zu seinem Beruf macht.

Helen (17) lebt seit ihrer Geburt mit einer Lippenkieferspalte.

Die Hänseleien begannen bereits in der Grundschule. Helen wurde aufgrund ihrer Erkrankung nicht richtig von ihren Mitschülern akzeptiert. Als dann auch noch die Diagnose ADHS dazukam zog Helen sich immer mehr zurück und verlor fast ihren Lebensmut.

Ein motivierender Lehrer, die Liebe zur Musik und der Austausch mit anderen Betroffenen verhalfen Helen zu neuem Lebensmut.

Katharina (21) hatte mit
10 Jahren einen Hirntumor.

Die Krankheit und die damit einhergehende Behandlung ließen Katharina kaum Zeit für Freunde oder Hobbys. Es folgte eine unfreiwillige Isolation die ein zusätzliche Belastung in ihr Leben brachte.

Dann erfuhr Katharina von den Selbsthilfecamps der Kinderkrebsstiftung in denen ihre Freude wieder aufblühte. Der Austausch mit anderen gleichaltrigen Betroffenen führte sie raus aus ihrer schweren Zeit.

Joyce ist 24 Jahre alt und leidet seit 13 Jahren an Endometriose.

Zusätzlich wurde bei ihr vor ca. zwei Jahren die Erkrankung Lipödem diagnostiziert. Lange blieb Joyce Endometriose undiagnostiziert und Überforderung und depressive Verstimmungen schränkten ihren Alltag zusätzlich zu den Schmerzen enorm ein. Auf ihrem Instagramprofil @chronicallyenough kann man verfolgen, wie sie gelernt hat mit ihren Krankheiten umzugehen, was es mit ihren Erkrankungen auf sich hat und wie sie ihr Leben wieder in den Griff bekommen hat.

Lena B. ist 25 Jahre alt und studiert im 10. Semester Medizin in Münster.

Lena hat eine Temporallappenepilepsie. Das ohnehin schon sehr herausfordernde Medizinstudium ist mit chronischen Erkrankungen oder vorübergehenden Einschränkungen manchmal umso fordernder.

Als Selbstbetroffene hat sie sich einer Gruppe von MedizinstudentInnen mit Beeinträchtigung angeschlossen. Diese bieten die Möglichkeiten eines regelmäßigen Austausches und versuchen Bedingungen zu schaffen, die die individuellen Voraussetzungen und Probleme berücksichtigen.

Lena kann dort mit ihren persönlichen Erfahrungen weiterhelfen aber auch ihr wird hier geholfen.

Melanie Meisenberg ist 25 Jahre alt und kommt aus Eschweiler.

Sie macht eine Ausbildung zur Tierphysiotherapeutin und Tierheilpraktikerin. In Ihrer Freizeit malt sie gern, liebt Fotografie, tanzt, wandert oder macht Agility mit Ihrem Hund Robin. Er und ein leider mittlerweile verstorbener Gassigehhund Filou, haben sie zur Eröffnung ihrer zweiten Selbsthilfegruppe “Pfotenwärme” inspiriert. Das ist eine einzigartige Gruppe für Haustierbesitzer von sehr kranken oder leider schon verstorbenen Tieren. Aufgrund ihrer eignen Vorgeschichte leitet sie auch eine Selbsthilfegruppe für junge Menschen bis 30, die unter Depressionen, Ängsten, Mobbing und Schlafstörungen leiden. Sie selbst hat seit 2018 aufgrund eines Arztfehlers die sehr seltene Krankheit namens RGS (Restless Genital Syndrom), zu der es auch noch keine richtige Behandlung gibt. Deshalb ist auch diese Krankheit ein Thema in der Gruppe. Melanies Facebookseite zu ihrer Selbsthilfegruppe „Pfotenwärme“.